MIT Saarpfalz am 15.11.2019

Freitagabend eine sehr schöne Veranstaltung im Hotel „Stadt Homburg“ mit einer ganz wunderbaren Gastgeberin und Organisatorin, Marianne Bullacher, mit netten Gästen und einer tollen Gastronomie – beim Netzwerkabend der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Saarpfalz. Ich durfte meinen Teil zur Unterhaltung beisteuern.
Hier noch eine kleine Bildergalerie

Mundartkolumne „Eenzelkind“

Meine Mundartkolumne in der SAARBRÜCKER ZEITUNG von gestern, 9. November.

Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht (wer meine CDs nicht mag, kann sie ja als Geschenk für Bekannte kaufen, die er ebenfalls nicht mag )

Meine neue CD zugunsten der Aktion „Hilf mit“ (Preis: 10 Euro, davon 4 Euro für die Aktion „Hilf mit“ der Saarbrücker Zeitung) kann hier – neben anderen CDs bestellt werden: Obere Leiste: „CD’s bestellen“ oder „Kontakt“ oder Email plattmacher@gmx.de

 

MIT ERLAUBNIS DER VERFASSERIN HIER IHRE TOLLE REAKTION: 

Maria Handschuh-Bauer
Riegelsberg
10. 11. 2019

Hallo, Herr Hussong, Es hat irren Spaß gemacht, Ihre reizende Klage zu lesen und sie ein bisschen zu beantworten.

„Saamóó, Ginther Hussong, du aarmes Äänzelkind,

Fraabrunne im Käärgeler Wald, Wäärfelzucker uff de Fenschderbank, Limbacher Schdorchenescht: Sei froh, dassde soviel Meeschlischkääde gehadd hosch ! Mer, mei Schweschder unn ich, mer hadde die net. Mer ware uffgekläärt, wo die Bobbelscher erauskumme. Des hot die Mama uns frieh genung gesaat gehat.

Awwer wie die do ninn kumme? Mama hot oft gesaat, dass de liewe Gott des rischdisch gemacht hot, dass des Kinsche im Mudderleib ze lääwe beginnt, dort aa gefiddert gebbt unn waggst, bis es enaus schlubbe derft. (Des hammer jo mitkriet, weil zwää Tande dauernd Kinner kriet han, värzee zesamme, die zwää. Denkemóól!)Awwer wie kummt des Kind dort eninn, in denne Mudderleib? Des wolldemer wisse, han kää Ruh gebb, han die Mama genervt, je älder mer gebb sinn, deschdo mehr.

Äämol wolldemer se zwinge. (In de Klass hoddemer so e paar Wuddse, die am Morje dräggisch gegrinst unn sauische Aandeudunge gemacht hadde). Heit wolldemer bei de Mama net locker losse, bis mers wisse. An dem Daach war aach die Oma bei uns, die is oft ze Besuch komm. Wie die mitkriet hot, um was es uns ging unn wie schduur mer ware unn net nóógewwe wollde, hotse ehr Dochder, also unser Mama, midleidisch aangeguckt unn geschdeent: „Else, du hosch dei Määdscher aa noch net iwwerm Bersch!“

Unser Mama hot se aangebliggt mit traurischem Gesicht -mit viel Kummer drin- , dass mer unsern Frontalangriff  uff das Geheimnis „Bobbelscher“ fer denne Daach ingeschdellt han. Eigentlich hammerne nor nomóól rausgeschoob.

Awwer immerhin: Mei Eldere hadde 4 Kinner kriet, zwää Buuwe unn dann die Zwillingsmäädscher. Ich bin ääns devunn. Do kann de liewe Gott doch net soviel falsch gemacht han! Unn so hot eigentlich die Mama Recht gehatt
mit´m liewe Gott! Unn 4 Kinner: Do war immer was los. Langweilisch war s bei uns nie .

Warum die zwää Tande jedi siwwe Kinner kriet han, des wääß de liewe Gott. Die ään hat erschd ääner Buu kriet, de Ludwisch, dann sinn nor noch Määdscher kumm, ääns no´m anner. Sie wollt awwer immer noch e Buu.: Also
hannse sich gemieht, bis noch 6 Määdscher do waare, ´s Angela, ´s Ridda, die Majanne, ´s Gerdrudsche, ´s  Hildegadsche unn ´s Angneesje. Die zwää Tande warn aa rischdisch schbitz – uffs Kinnerkrieen nadierlisch!

Mach ´s gudd, du Käärgeler Äänzelkind! Warsch werklisch e aamer Schisser, so elään! Isch grieß dich lieb nó Käärgel (han frier móól in Limbach gewohnt). Viel Schbaß beim Schreiwe !“

 

DANKE an die Verfasserin !

Lieber Günther,

ganz herzlichen Dank für die Zusendung der beiden kompletten Gottesdienste („Babel babbelt“ und „Mei Wää“). Wenn man das alles noch einmal liest, kann man erst so richtig erfassen und nachempfinden, mit wie viel Mühe, Phantasie, sprachlichem Können, Sorgfalt und Liebe du diese Texte zusammengestellt und gestaltet hast. Du bist für mich kein „Plattmacher“ sondern ein wahrer Sprachkünstler in Sachen Mundart. (Unn dass iss jetzt nett geschleimt!!) 

Liebe Grüße ( aa an dei Schätzje! )

„KULTUR TRIFFT SPAß“ in Sulzbach-Hühnerfeld

Saarbrücker Zeitung, 11.Juli 2019

Ganz herzlichen Dank an die Redakteurin, Frau Klein, für diesen tollen, einfühlsamen und engagierten Artikel. Ich finde es toll, nach einem Redaktionsgespräch mit einer Redakteurin voller Interesse, Empathie und Bereitschaft, mehr als nur „die Pflicht zu erfüllen“, einen solchen Bericht zu lesen. Danke!

Awwei werd’s Zeit

MEINE NEUE CD „Awwei werd’s Zeit“, ein 80-minütiger Live-Mitschnitt meines gleichnamigen Programms, ist erhältlich.

BESTELLUNGEN ÜBER

–  email: „plattmacher@gmx.de“
–  diese Homepage www.mundart-saar.de: KONTAKT (oben links)
–  SMS-Nachricht an Tel.: 0151 68131885

Bitte Adressenangabe nicht vergessen! Ich verschicke die CDs dann mit beiliegender Rechnung.

Versandkosten: 1 CD 1,60 Euro; 2 oder 3 CDs 2,70 Euro

Der Verkaufspreis der CD beträgt 10 Euro. Der Erlös von 4 Euro pro  CD kommt der Aktion „Hilf mit“ der Saarbrücker Zeitung zugute.

 

 

Tag der Muttersprache – SR3

ls Höhepunkt des Mundarttages gab es im Saarbrücker Stiefelbräu am St. Johanner Markt wieder eine Abendveranstaltung, die sich auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans nicht entgehen lassen wollte.
Es war die zentrale Veranstaltung zum diesjährigen Welttag der Muttersprache bei uns im Saarland und der benachbarten Großregion. Getreu dem diesjährigen Motto „Muddaschprooch als Brigg“ wurden an diesem Abend interessante Menschen und Initiativen aus dem grenzüberschreitenden mosel- und rheinfränkischem Sprachraum vorgestellt: Es gab Mundartkabarett mit dem Saarländer Günther Hussong alias „De Plattmacher“, Interviews mit Autoren und Mundartkennern. Und natürlich stand auch Mundartmusik auf dem Programm, und zwar von und mit „la Schlapp sauvage“ (Jo Nousse und Olivier Niedercorn) aus Lothringen.
Moderiert wurde die Veranstaltung von SR3-Mundartspezialistin Susanne Wachs.

Die Veranstaltung wird von SR 3 Saarlandwelle aufgezeichnet.

Quelle:https://www.sr.de/…/sr_3_akti…/tag_der_muttersprache112.html

Fotos: Pasquale D’Angiolillo

Pfälzischer Merkur, 31. August 2018

Ein weiterer wunderbarer Bericht im „Pfälzischen Merkur“. Ganz herzlichen Dank an die Redakteurin Cordula von Waldow.

Und ein Riesendank natürlich auch an die zahlreichen Gäste!

Awwei werd’s Zeit

Ich freue mich über den tollen Bericht der RHEINPFALZ über meinen Auftritt in Zweibrücken am 24. August. Ganz lieben Dank an den Redakteur Patrick Göbel.

Übrigens: ich hätte im Herbst und Frühjahr noch Termine frei…

Influencer unn mei Freck

Meine Kolumne in der Saarbrücker Zeitung vom 10. Februar 2018

Einige Rückmeldungen

  • Deine Kolumne von heute ist ein richtiger Knaller. Das ist mit ganz viel Witz und Humor geschrieben, passt in die Zeit und ist thematisch rund. Prima. Es ist einer der Texte, bei denen man sich fragt, warum einem das nicht eingefallen ist.
  • Hat mir sehr gut gefallen
  • Klasse, die Kolumne heute morgen! Viel Wahrheit, viel Humor und alles gut kombiniert, zubereitet und serviert. Danke.
  • Ich habe mich köstlich amüsiert.  
  • Wie immer super, wir freuen uns jedesmal über deine gelungenen Kolumnen.
  • Ich habe mich,  wie immer bei dir,  gut unterhalten gefühlt. Du triffst den Nagel auf den Kopf.
  • Ich lasse mir keinen Beitrag entgehen.
  • Mit viel Freude habe ich die Kolumne gelesen. Da kommen so viele Erinnerungen an daheim hoch. Ganz lieben Dank dafür
  •  Echt mol widder so rischdich aus em Läwe ! Unn ich bin immer froh, weil ich das aach läse kann. Bei denne annere Kolumne hann ich immer so mei Probleme!
  • Wieder einmal köstlich! Danke Günther!