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Mundartkünstler und Kabarettist Günther Hussong, der "Plattmacher" trat zum dritten Mal mit seiner vollen Show in seiner Heimatgemeinde Kirkel-Neuhäusel auf, diesmal mit seinem neuen Programm "Komm - geh fort - bleib doo".
Mit weit mehr als 200 Gästen war das Feuerwehrgerätehaus restlos gefüllt, einige mussten daher wieder den Heimweg antreten, und die Hussong-Fans kamen voll auf ihre Kosten. In bester Tradition saarländischer Comedy nahm der Mundartspezialist die Unterschiede zwischen seiner Heimat und dem "Reich" aufs Korn.
Schon nach wenigen Minuten hatte Hussong die Gäste zu einer verschworenen Gemeinschaft von echten Saarländern gemacht. Sein neues Programm orientiert sich dabei in fast schon wissenschaftlich-humoristischer Art an der saarländischen Sprache. Und spätestens, wenn er erklärt, dass "Dach Pappe" kein Baustoff, sondern die Begrüßung eines von der Arbeit nach Hause kommenden Familienvaters ist, wird selbst dem echten Saarländer klar, dass wahres Platt alles andere als platt ist.
(Saarbrücker Zeitung, November 2006)

Kirkel/Kiel. "Garderobe ist selbst mitzubringen", steht im Vertrag für seinen Auftritt in Kiel. Kein Problem für den "Plattmacher" aus Kirkel: Eine Hose, ein kariertes Hemd und die Kapp - mehr braucht Günther Hussong nicht, um sich vom Lehrer in den Mundart - Comedy - Kabarett Künstler zu verwandeln. Als solcher wurde er zur zentralen Feier zum Tag der deutschen Einheit eingeladen, die in diesem Jahr von der Staatskanzlei Schleswig-Holsteins ausgerichtet wird. Hussong repräsentiert das Saarland, die Pfalz und den rheinfränkischen Dialekt im Rahmen der Veranstaltung "Deutschland im Dialekt", laut Veranstalter ein " Sprach-Ereignis der besonderen Art ". Zur zentralen Feier des Tags der Deutschen Einheit ist es die erste Veranstaltung dieser Art. Natürlich freut er sich, dass er von zahlreichen Bewerbern aus der Region von der Auswahlkom- mission benannt wurde. Er, der sich für seine Auftritte den Namen "Plattmacher" ausgesucht hat, hatte als Referenzen auch einiges vorzuweisen: drei CD, ..., , drei abendfüllende Bühnenprogramme, dazu vier preisgekrönte Beiträge bei vier Teilnahmen an überregionalen Mundartwettbewerben. In Kiel wird Hussong am Montag, 2. Oktober, gleich als erster Interpret, also als eine Art "Eisbrecher" auftreten. (Saarbrücker Zeitung)

„ Ein Meister des versteckten und offenen Wortspiels sowie der saarländischen Grammatik“. (Saarbrücker Zeitung)

Tolle Atmosphäre, feiner Humor: Der Start der Manderscheider Kulturtage auf der Niederburg war gelungen. Der Saarländer Günther Hussong nahm mit seinem liebevollen Geplauder aus dem Alltag und seinen feinsinnigen Wortspielen die Zuschauer schnell für sich ein. Sehr stolz sei er, dass sein Name einmal mit Kultur in Zusammenhang gebracht werde – dazu bei einem „ Aus-landsauftritt “ Das Understatement kam an. Die Besucher ließen sich bereitwillig in die Welt der saarländischen Sprache einführen, wo eine Ehefrau zu „ ääs “, „ Meins “ und „ ’m Schätzje “ wird. Der Auftritt verging viel zu schnell. (Trierscher Volksfreund)

„ Plattmacher “Günther Hussong tritt durchaus in die Fußstapfen von Dudenhöfer. Er nimmt sich aber selbst kräftig auf den Arm – das ist der deutlichste Unterschied. Wie war das noch bei einem Auftritt in der Pfalz: Ein Ansager kündigt „ de Plattmacher “ an, der „ eine Kostprobe saar-ländischen Humors “ geben soll. „ Doo isser awwer schnell fertig “, kam prompt eine Stimme aus dem Publikum. Nun, so schlecht ist es um den saarländischen Witz nicht bestellt. Beim Auftritt von Hussong in Zweibrücken gab es reichlich Grund zum Schmunzeln.  (Die Rheinpfalz)

Geschichten, wie das Leben sie so schreibt, sind immer das, was Vortragende daraus machen. Meist in „Platt “, manchmal aber auch in Hochdeutsch, was bei Günther Hussong was ganz Besonderes ist. Das weiß jeder, der ihn kennt - und wer kennt ihn inzwischen nicht ? Er besitzt eine einmalige Art, sich auszudrücken, so dass allein schon die unzähligen Berichte über seine Vorträge und besonders die darin enthalten Bemühungen, ihn und seine Ausdrucksweise zu beschreiben, sammelnswert sind. Besser ist aber in jedem Fall, ihn zu erleben.
(Saarbrücker Zeitung)

„ Dass sich die Besucher die Bäuche hielten, das lag an Günther Hussong. Als ‚ Plattmacher ’ hatte der Mundartkabarettist die Lacher einen ganzen Abend auf seiner Seite. Es war ein Ritt durch das vielseitige Repertoire des preisgekrönten Dialektdichters. (Saarbrücker Zeitung)
 
Ausschweifend und mit abenteuerlichen Satzkonstruktionen ist hier rheinfränkischer Dialekt in höchster Blüte zu vernehmen. Gerade der selbstironische Blick auf die eigene Person macht neben der Wortakrobatik den Reiz dieser CD aus. Doch wer pure Unterhaltung erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Denn auch Lektionen saarländischer Grammatik finden sich auf der CD. „ Mir hann im Saarland dolle weibliche Formen, awwer nicht in der Grammatik ! " Dafür sind die Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts sprachlich höchst versiert: " Tu du de Duude in die Tuude doo", heißt es beispielsweise beim Einkauf eines Wörterbuchs ( Rheinpfalz)
 
„ Als Wort-Akrobat braucht sich der Kirkeler hinter niemandem zu verstecken. Seine heiter-skurrilen Texte sind Mundartkabarett vom Feinsten. “ (Saarbrücker Zeitung)

„ Ist der „ Plattmacher “ ein armer Deiwel, ein zu bemitleidender Looser unserer Gesellschaft ? Mitnichten ! In seinem wort- und gestenreichen Vortrag dokumentiert der Mundartkabarettist, wie man mit Humor und Selbstironie die Widrigkeiten des Lebens souverän und unprätentiös meistern kann. Dabei kokettiert er auf sympathische Art mit dem Publikum, indem er es einlädt, bei der Lösung seiner witzig ausgeklügelten Wortspiele mitzuhelfen. “  (Wochenspiegel )

Die Zuhörer waren sich einig, dass Günther Hussong  ( „ Plattmacher “ ) mit seiner CD „ E wei-der Wää noo Bethlehem “ ( die Weihnachtsgeschichte, ’ klor ’ erzählt ) ein Werk geschaffen hat, das wegen der plastischen Sprache, der stets angemessenen Ausschmückung der Ereignisse, der Nähe zu den handelnden Menschen und seiner Herzenswärme uns heute einen guten Zugang zum Weihnachtsgeschehen vermitteln kann.
( Rudi Kleinpeter an „  Der Pilger “- katholisches Wochenblatt )
 
Bei der Premiere des spanisch-saarländischen Tanzstücks „Flamingo olé “ in Weiskirchen geriet  Annemarie Neuhaus als „ Putzfrau “ ausgerechnet in eine spanische Tanzshow. Tänzerin war  Daniela Lodani, Akteurin und Dozentin für Tanz, mit Auftritten  im Bundesgebiet und im nahen Ausland. Die Texte zu diesem rundum vergnüglichen Abend hat Günther Hussong, bekannt als „Plattmacher“, Comedian, Mundartkabarettist und mehrfacher Preisträger in Lyrik, Prosa und Szenischer Darstellung, beigesteuert.  „ Mund-Art “ wird da zu einem neuen Begriff.  (Saarbrücker Zeitung)



. . . Beck begrüßte die 200 Gäste und freute sich über ein volles Haus. Es war ein langer Abend in Albisheim mit dem Saarländer, der viel für die pfälzisch-saarländische Verständigung getan hat. Alltagsnöte und – freuden kommentierte er mit saarpfälzischer Schnodderigkeit und viel Sprachwitz. Hussong nimmt sich auf den Arm, durchstöbert die hochdeutsche Grammatik, gleicht sie mit dem Dialekt ab und beweist, dass Mundart immer noch die beste Form der Verständigung ist. Richtig gut ist er beim Verlesen von Stilblüten aus seinen Schulaufsätzen. Auch als Packesel beim Familieneinkaufstag hat Hussong seine liebe Mühe. (Die Rheinpfalz )


Am Ende eines langen Mundartabends in Dannstadt bei Mannheim erhielt Plattmacher Günther Hussong von der Jury für seinen Sketch „ Plato platt “ den ersten Preis in der Kategorie Szenische Darstellung. Der Autor selbst und seine Frau Ulrike hatten zuvor - als Schauspieler fungierend - das schwierige Höhlengleichnis von Plato aus den Höhen der klassischen griechischen Philosophie in die Niederungen eines Dialogs beim Familienfrühstück übertragen.
Mit den preisgekrönten Prosatexten ‚ Spendegeld ’ und ‚ Nix wie Huddel met Ihm unn Ihm ’ - wie schon unter anderem mit den Gedichten ‚ Zivilcourage ’ und ‚ Peschtcheskram ’ - hat er bewiesen, dass er auch die schwierige Kunst beherrscht, ernsthafte Themen in Mundarttexte zu kleiden. “ (Saarbrücker Zeitung) .

Bei drückender Schwüle die Leute mit Kabarett bei Laune zu halten, ist keine einfache Aufgabe. Plattmacher Günther Hussong löste sie locker bei Auftritt in der Gustavsburg. Denn er fügte mit Wortwitz und Selbstironie dem Homburger Kultursommer eine neue Facette hinzu. Hussong ist ein spontaner Programm-Macher, der aus seinem reichhaltigen Fundus schnell das hervorholt, was am besten auf das Publikum passt. ( Saarbrücker Zeitung)

„ Ist Hussong Humorist, Kabarettist, Comedian, Satiriker ? - Ein Alleinunterhalter ist er, in des Wortes bester Bedeutung. Alleine auf der Bühne, lässig an einen Bistrotisch gelehnt, unterhält er die Menschen, ist einer von ihnen und erzählt ihnen Geschichten  -  gut vorstellbar, dass er sich auf diese Weise auch mit ihnen unterhalten könnte, vielleicht am Stammtisch, oder zu Hause bei einem Glas Wein.“ (Saarbrücker Zeitung) .

"Höherer Blödsinn" bezeichnet man jenen Humor, der den ganz normalen Alltagswahnsinn kari-kiert. Dabei gelingt es dann, sich selbst auf die Schippe zu nehmen und das eigene Ego aus der Distanz zu betrachten. Hussong hat einen solchen „ Höheren Blödsinn“ auf einer CD zusammen-gefasst. Wirklich klor gereimt sind Schüttelverse wie der Spruch des Bergmanns "Liewer an de Gollesteen wie immer in de Stolle gehn “ oder die Betrachtungen am Badeweiher "Es leit e Fraa am Badeweija, am schenschte sinn die Wade beija!" In solchen Passagen, die Hussong mit spitzer Zunge fast beiläufig einfließen lässt, zeigt sich, dass der Plattmacher überhaupt nicht so platt ist, wie er sich gerne hinstellt. Köstlich auch die Sprachspielereien, wo einer "dusche dut ", wobei er das Publikum mit einbezieht. Da kommt der Pädagoge in Fahrt, hüpft über alle Klippen der Grammatik und hat für alle Unwägbarkeiten des Alltags eine Erklärung: „ Mei Schätzje will immer neije Klääder hann, das hat e Stoffwechselkrankhäät ! " Seine Veranstaltungen sind meistens ausgebucht, auch wenn er sich beschwert: „ Die gewwe mer immer die Termine, wo kää Leit komme." „ Manchmoo kann aa Bleedsinn bleed sinn ! " ist Hussongs Fazit. Sein höherer Blödsinn hat aber einen besonderen Unterhaltungswert. ( Georg Fox )


Günther Hussong